Dienstag, 10. Juli 2012

Ein neuer Staubi für die Mami - der Philips PowerPro FC 876601 mit PowerCyclone-Technologie





Mein alter Sauger macht mich noch wahnsinnig. Die Arretierung vom Schlauch hält nicht mehr richtig und ständig reißt er ab, die Füllstandsanzeige vom Beutel funktioniert nicht mehr, das Kabel zieht sich von alleine immer wieder ein, wenn ich es aber einziehen will, geht der letzte halbe Meter schon gleich gar nicht mehr rein, kurzum, mit diesem Teil sauber zu machen, dass machte der Mama schon lange keinen Spaß mehr.

Doch Mamas Gebete wurden erhört, denn sie bekam ein großes schwarzes Paket von buzzer zugesandt und darin versteckte sich der Philips PowerPro FC876601 Staubsauger mit PowerCyclone-Technologie. Cyclone-Technologie, das ist Saugen ohne Beutel. So spart man auch noch Geld für teure Beutel.











"This Really Sucks"! lautet der Name der Kampagnie und ich frage mich, ob das wirklich der perfekt gewählte Name dafür ist. Doch um zu testen, ob der Staubi "wirklich saugt", musste das neue gute Stück erst einmal zusammen gebaut werden.









Ich habe es gleich ausgepackt. Dabei ging der Zusammenbau sehr einfach und unkompliziert von statten. Ich würde sagen, gekonnt ist eben gekonnt, denn als Hausfrau weiß man eben, wie ein Staubsauger auszusehen hat. Die Bedienungsanleitung habe ich dennoch studiert, nicht, dass mit der Cyclontechnik irgend etwas schief läuft.

Sehr auffällig war das tolle und edle Design des Saugers selbst. Schwarz, Silber und Weinrot harmonieren super zusammen. Am Saugrohr jedoch lässt es ein wenig nach. Das hätte doch besser gelöst werden können. Was mir allerdings gleich negativ auffiel war, dass man nicht alle zum Sortiment dazugehörigen Düsen am Staubsauger platzieren kann.




Im Testpaket enthalten war zudem noch dieses Shirt und 3 SchmutzKits
für einen besonderen Test.



Und dann ging es auch schon los.








Zu aller erst prüfte ich das Gewicht nach. Ganze schlanke 5,5 kg bringt das Gerät oder Saugrohr auf meine analoge Waage.







Der zweite Test wurde durch die Kinder durchgeführt. Beim alten Staubi konnte meine große Tochter ja noch mitfahren, bei diesem funktioniert das nun nicht mehr, aber das stört sie nicht, denn sie hat eine neue Beschäftigung. Mindestens eine halbe Stunde lang haben meine Kinder das Kabel raus gezogen und wieder einziehen lassen. Ich würde sagen, die Kabelaufwicklung funktioniert. Auch braucht der Kleine jetzt keine Angst mehr vor dem Saugen zu haben, denn das Gerät ist wider erwarten recht leise.

Nachdem ich mir das Saugrohr größengerecht eingestellt hatte, was dank Teleskoptechnik ganz super und einfach funktionierte, konnte der erste Saugtest auch schon beginnen.

Ergebnis: Wow, ein 2100 Watt-Motor mit maximal 370 Watt Saugkraft, sogen sich direkt am Fußboden fest. Da musste ich doch gleich eine erste Runde durch das ganze Haus machen. Ich merkte gleich, wie wendig, schnell und saugstark dieses Gerät ist und noch dazu leicht, was besonders Vorteilhaft ist, wenn ich unsere Treppen absauge. Zum praktischen Tragen dient ein Griff an der Ober- und der Vorderseite des Gerätes.

Nachdem ich mit dem Haus fertig war, habe ich gleich noch das Auto ausgesaugt. Besonders vorteilhaft dabei war das lange Kabel. Schaut einmal, wie lang es ist:



Ganze 8 Meter Kabel, sorgen für einen Arbeitsradius von 11 Meter. Vorbei die Zeiten bei denen ständig die Steckdose gewechselt werden musste.


Als nächstes kam der Schnelligkeitstest an die Reihe. Ich verteilte jeweils ein Schmutzkit im Bad auf einer gleichgroßen Fläche. Die Fliesen dienten mir dabei zur Orientierung. Zuerst saugte ich mit meinem üblichen Gerät. Dieses benötigte ganze 14 Sekunden bis alles aufgesaugt war. Zum ersten mal fiel mir auf, wie die Düse die Sandkörnchen nicht aufsaugte, sondern einfach nur vor sich her pustete oder besser gesagt, statts sie aufzusaugen gar noch aufwirbelte. Für die selbe menge Dreck, bei gleich großer Fläche benötigte der Philips PowerPro tatsächlich nur 9 Sekunden! Und als ich meine Couch absagte, fraß er sogar noch fast unser darauf liegendes Babyfell auf.

Doch woher kommt diese Saugleistung?
Für eine gründliche Reinigung und super Saugkraft sorgen ein 2100 Watt-Motor, die PowerCyclone-Technologie sowie die AeroSeal-Düse. Dieses Dreiergespann sorgt für eine Mehraufnahme an Staub von 40 %. Mit dem Gerät spart man sich also nicht nur Geld für Staubsaugerbeutel, nein man spart auch noch Zeit!

In nur einem Durchgang trennt die PowerCyclone-Technologie trennt Staub und Luft. Die Luft gelangt dank des geraden und glatten Lufteinlasses schnell in den PowerCyclone. Der geschwungene Luftkanal bringt die Luft in der Zyklonkammer schnell nach oben. Am Ende des Kanals wird die Luft durch die Rotorblätter effektiv vom Staub befreit.

Die AeroSeal-Düse nimmt in einem Zug mehr Staub und Fussel auf, dank speziell entworfener Unterseite. Sie raut den Teppich schonend auf, um tiefliegenden Staub aufzunehmen. Dank der optimalen Abdichtung wird der Staub mit maximalem Luftstrom in den Zyklon geleitet. An der AeroSeal-Düse kann man zusätzlich noch regeln, ob man gerade einen Hartboden reinigt oder einen Teppichboden.

Auch ist das Gerät leicht zu reinigen.

Der Staubbehälter kann sehr gut entleert werden. Das einzige was dabei aufgewirbelt wird bin ich, denn wenn ich den Staub darin sehe, der sich so angesammelt hat, frage ich mich, wo der nur her kommt. Denkt man nur mal an Allergiker, ist das schon enorm vorteilhaft.




Für eine dauerhafte Leistung kann außerdem der Schaumfilter ganz einfach unter fließendem Wasser abgewaschen werden.

Insgesamt nimmt das Gerät 2 Liter auf und das ohne an Saugkraft zu verlieren.






Zum Zubehör gehörten noch 3 Düsen (Pinsel, Fugendüse und Möbelpinsel) sowie eine Parkettbürste, die Parkettboden noch viel besser pflegt. Leider kann man nur 2 Düsen direkt am Saugrohr befestigen. Da werde ich mich wohl für meine beiden Lieblingsdüsen entscheiden müssen.










Mit dem Saugleistungsregler lässt sich während des Saugens die Saugleistung einstellen (max. Saugleistung für stark verschmutzte Böden, mittlere Einstellung für Teppiche, minimale Einstellung zum Absaugen von Tischläufern u.ä.).


Alles in Allem gefällt mir der Philips PowerPro sehr gut und ich "arbeite" sehr sehr gerne damit.

Diese Pro´s sprechen für das Gerät:
Das lange Kabel, die Leichtigkeit und Wendigkeit des Gerätes, Geldersparnis da der Kauf von Staubsaugerbeuteln entfällt, starke und gleichbleibende Saugkraft.

Was mir weniger gut gefällt:
Es können nur 2 Düsen am Gerät angebracht werden. Der Griff könnte schöner ausgearbeitet sein und passt nicht zum edlen Design des Gerätes. In der Bedienungsanleitung findet sich kein Hinweis zur Verwendung der Parkettdüse.










Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen