Freitag, 19. April 2013

Wie viel Bewegung braucht der Mensch?



Wie sagt man so schön: "Sport ist Mord, Massensport ist Massenmord"?

Die Kinder sind im Kinderturnen, der Papa im Feuerwehrsport und die Mama beim Zumba, welcher Sport für wen das Richtige ist, dass muss jeder nach seinen Interessen und seinem Zeitplan selbst festlegen, sonst ist es Zwang und Zwang macht lustlos.

Mir selbst tut das wöchentliche Auspowern richtig gut. Ich bekomme den Kopf frei und bin stolz auf mich, wenn ich wieder eine Stunde voll dabei war. Fühlt sich der Körper gut, tut es die Seele auch.

Sport kann aber auch:
- die Lebenserwartung erhöhen und
- helfen, Alterserscheinungen vorzubeugen.


Er hat eine positive Auswirkung auf
- Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit sowie
- Muskelkraft, Ausdauer und
- Schnelligkeit.


Zudem wird das Immunsystem gestärkt, die Psyche und die allgemeine Lebenszufriedenheit.

Zu dem aktiven Sport kommt aber auch noch die alltägliche Bewegung, wie z.B. beim Rad fahren, schwimmen oder spazieren. Ich würde schon sagen, wir sind keine Bewegungslegastheniker, aber auch nicht die absolute Sport-Freaks. Gerne schauen wir auch mal nur zu, so wie auf dem obigen Bild. Das war vor 2 Jahren zum Marathon in Berlin. Wir standen dort am Straßenrand und feuern die Läufer an. Unsere Tochter hatte dabei wahnsinnig viel Spaß, vor allem, wenn die Läufer auch noch die Hand abklatschten. Bei Einigen hat man richtig gespürt, welche Kraft sie aus den Anfeuerungsrufen gezogen haben.


Doch wie viel Bewegung gehört in den Tagesablauf? 



Kann man das pauschalisieren? Ich denke nicht. Denn zunächst muss man betrachten, wie der tägliche Alltag aussieht. Ist man berufstätig oder "nur" Hausfrau und selbst da bestehen Unterschiede. Denn während der eine körperlich arbeitet, tut es der andere nur geistig und eine Hausfrau bewegst sich oft noch viel mehr, weil sie hier putzt, da kocht, zwischendurch bügelt, den Kindern hinter her rennt... 

Deshalb gefällt mir die Beobachtung des Pulses sehr gut. Dabei sollte der Puls täglich 1x für etwa 20 bis 30 Minuten auf das altersgemäße Höchstmaß gebracht werden. Als Faustregel gilt: 180 abzüglich des Lebensalters. In meinem Fall sollte ich also täglich für max. 30 Minuten den Puls auf 147 Schläge bringen, denn mein aktuelles Alter beträgt 33 Jahre.

Wer nun Abwechslung in den oftmals bewegungsarmen Alltag bringen möchte, der kann dazu auch die Treppen im Haus nutzen oder sich von einem persönlichen Trainer motivieren lassen und Möglichkeiten wie die Wii Sport nutzen. Ein guter Tipp ist auch, beim täglichen Putzen die Bewegungen aktiver und intensiver Auszuführen, da purzeln Kalorien automatisch.

Für mich ist das allerdings weniger was. Ich packe weiterhin wöchentlich meinen Rucksack mit Sportkleidung, Duschzeug und Sportschuhen und besuche meinen Zumbakursus. Das ist zwar nicht ganz für umsonst, umsonst ist dafür aber der Spaßfaktor in der Gruppe, denn gemeinsam geht es besser!


Kommentare:

  1. Das ist eine tolle Faustregel. Ich gehöre ja eher zu den Sportmuffeln, aber beim Spaziergang mit den Hunden könnte man ja auch mal einen Gang zulegen. :-)

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  2. Hihi :o) Ich gehe auch zum Zumba und es macht einfach einen riesen Spaß!!!
    Und Bentley sorgt bei mir ja auch noch für genügend Bewegung :o)

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