Sonntag, 5. Mai 2013

Die Garten- und Grillsaison ist eröffnet!



Auch wenn uns das Wetter im Moment nicht unbedingt mit Sonne erfüllen möchte, haben wir endlich die Grillsaison eröffnet. Ob Fisch, Fleisch, Käse oder Gemüse, frisch vom Grill schmeckt es eben immer und praktisch ist es auch, die Kinder können an der frischen Luft spielen und mit einem Salat und Baguettebrot als Beilag habe auch ich es in der Küche recht einfach.


Gerade weil das Wetter im Moment nicht richtig mitspielt, wollten wir gerne unabhängiger davon werden. Auch gesünder wollten wir grillen, denn bisher kam bei uns das Grillgut immer vom Holzkohlegrill aus dem Smoker, umso erfreuter waren wir darüber, das bebeque-Duo von Philips über LeckerScout probieren zu können. Es beinhaltet den Tischgrill HD6360/20 Avance Collection von Philips, der ein grillen in der Wohnung möglich macht und die Bierzapfanlage HD3620/25 Perfect Draft, für frisches und gekühltes Fassbier auch zu Hause.















Und so starteten wir einen direkten Vergleichstest im Garten, der da hieß:


Smoker vs. Tischgrill "Philips Avance Collection"




Im Vordergrund seht ihr den aufgebauten Tischgrill, im Hintergrund den dampfenden Smoker. Natürlich kann man den Tischgrill auch unbedenklich direkt in der Wohnung, empfohlen wird unter einer Dunstabzugshaube, verwenden.


Die schnelle Einsatzmöglichkeit und die Option, das Grillgut durch natürliche Aromen von Holzrauch, Kräutern und Gewürzen oder Wein verfeinern zu können, imponierte uns (>>hier ging zunächst der Punkt an den Tischgrill).



Auf beiden Grills haben wir Fleisch, Roster, Putenspieße und Gemüse zubereitet. Beim Tischgrill, ganz ohne Holzkohle, dafür aber mit viel Geschmack, aromatisiert durch den Dampf von Wein und dem Rauch von Räucherchips, die es vor allem online zu kaufen gibt. 



Bei Verwendung des Tischgrills mit geschlossenem Deckel wird das Grillgut durch den entweichenden Dampf zusätzlich schön weich und zart. Der Grillvorgang wird, gegenüber dem grillen mit geöffnetem Deckel, beschleunigt und Aromen können besser an den Speisen anhaften. Durch den Glasdeckel kann man auch bei geschlossenem Deckel das Grillgut sehr gut beobachten (>>ein weiterer Punkt für den Tischgrill).

Wir arbeiteten auf höchster Stufe mit dem Tischrill, bekamen aber das Fleisch nicht durch. Nach über einer halben Stunde haben wir Roster und Steaks mit auf den Smoker gelegt (>>Punktabzug) der in dieser Zeit übrigens das restliche Grillgut komplett durchgebraten hatte (>>weiterer Punktabzug für den Tischgrill). Hätten wir hungrige Gäste zu bewirten gehabt, hätten wir wohl noch lange warten können (>>Punktabzug Tischgrill).

Das Fleisch vom Spieß war zart und hatte gut Geschmack angenommen. Das Gemüse war spitzenmäßig, sowohl von Konsistenz als auch von Geschmack. Aber auch unser Grillgut vom Holzkohlegrill war lecker (>>Gleichstand; keine Punktvergabe).

Dafür wandert der Punkt in Sachen Farbe an den Holzkohlegrill (>>Punktgewinn Smoker).

Der Punkt in Sachen Reinigung geht eigentlich an den Tischgrill. Denn sowohl die Grillplatte, als auch die Fett-Auffangschale und der Glasdeckel können im Geschirrspüler gereinigt werden (>>Punktgewinn Tischgrill). Den ziehe ich aber gleich wieder ab, weil es auch ein paar mal knistere, als ich den Deckel öffnen wollte. Ob es nun an mir oder an falscher Kleidung lag, weiß ich nicht, am Smoker verbrannt habe ich mich jedenfalls noch nicht, auch wenn ich mir bewusst bin, dass das ebenfalls passieren kann (>>Punktabzug Tischgrill).

Damit hat für uns der Holzkohlegrill gewonnen.

Auch in weiteren Testungen stellten wir fest, Gemüse wird super, Fisch ist auch gut, aber mit Steaks wird das nichts.


Die Vorteile des Tischgrills: 
  • Was mir an dem Gerät gut gefällt ist die antihaftbeschichtete Grillplatte, die zu einem Teil gerippt, zum anderen Teil glatt ist. Die glatte Fläche eignet sich für kleinere, die gerippte Oberfläche für größere Teile. Was aber viel wichtiger ist, ist die Erkenntnis, dass das Aroma bei der gerippten Fläche sich besser verteilen und am Grillgut anhaften kann. 
  • Die Grillplatte ist leicht schräg angebracht, wodurch überschüssiges Fett optimal in die Fett-Auffangschale abgeleitet werden kann was zu weniger Rauch- und Geruchsbildung führt. Sie ist herausnehmbar und kann, wie schon erwähnt, in der Spülmaschine gereinigt werden. 
  • Auch das Grillen mit Geschmacksinfusion erscheint mir Neu.
  • Zum Lieferumfang gehört ein Rezeptebuch mit über 30 Rezepten. Es bittet viele Möglichkeiten das Gerät kennen zu lernen und wartet mit vielen Expertentipps auf. 

Der Tischgrill verfügt über ein Thermostat das in 5 Stufen regelbar ist. Allerdings schaltet das Thermostat, aus Sicherheitsgründen, immer wieder ab, was den Vorgang verlangsamt und wir als störend empfanden. 

Leider verfügt der Tischgrill auch nicht über eine Zeitschaltuhr.

Hier noch die technischen Daten im Überblick:
Leistung (Watt): 2000
Grillfläche (B / H cm): 26 x 40 cm
Gerätemaße H/B/T (cm): 31,5 x 43,5 x 13,5 cm
Gewicht (kg): 4,35
Gehäusematerial: Kunststoff, Metall und Glas
Farbe: Schwarz 

Die UVP liegt bei ca. 129,00 €.

Fazit: 
Alles in Allem bietet das Gerät, gerade durch den Aromainfusor, tolle Möglichkeiten und auch für alle die, die nicht auf Holzkohle zurückgreifen können oder die ausschließlich gesund grillen wollen, ist es sicher eine Alternative. Für uns, als Holzkohlegriller und Liebhaber der Thüringer Roster ist es das nicht. Auch wenn das Gerät nicht schlecht ist, wir passen einfach nicht zusammen. Für uns Thüringer, muss eine Roster und Grillgut überhaupt, eben Farbe haben und deshalb grillen wir zur Himmelfahrt wieder mit unserem Smoker. Da gönnen wir uns wieder leckeres Grillgut, verzichten dafür lieber auf Bier und Alkohol, denn das mögen wir so gut wie gar nicht. Dennoch konnte uns die Zapfanlage überzeugen und wir werden diese, im Gegensatz zum Tischgrill behalten

Perfect Draft Bierzapfanlage

Warum behalten Nichtbiertrinker eine Bierzapfanlage? Die Antwort ist einfach, denn wer dieses edel aussehende Gerät schon einmal im Einsatz gesehen hat, der weiß, was er seinen Gästen bietet. Wir nutzen sie aber nicht nur für unsere (Familien)-Festlichkeiten sondern auch für das Vereinsleben und Events.


Der Vorteil gegenüber eines Einwegfasses liegt auf der Hand, denn wird das 6 Ltr. fassende Fass nicht geleert, entnehmen wir das Fass, stellen es in den Keller, wo es weiterhin gut gekühlt wird, um es dann wieder einzusetzen, wenn es benötigt wird. Das Bier hält sich, entgegen Einwegfässern, 30 Tage ohne Schal zu werden, ob das allerdings funktioniert weiß ich nicht, denn das längste waren 14 Tage, und das hat dem Bier geschmacklich nichts ausgemacht. Im Gegenteil, unsere Biertrinker fanden es besser als das Flaschenbier der gleichnamigen Marke und im Glas, mit der Schaumkrone sieht es einfach richtig gut aus.

Auch mit eingesetztem Bierfass lässt sich die Zapfanlage relativ gut tragen. Sie hat ein Gewicht von 10,45 kg (ohne Fass) und so haben wir sie auch schon mit in die Vereinsräume genommen, wo sie natürlich ebenfalls super angekommen ist.

video

Das Gerät verfügt über eine LCD Anzeige von Füllstand, Frische und Temperatur und ist damit für mich technisch super durchdacht. Auch die Abwechslung stimmt, denn die Mehrwegfässer gibt es beispielsweise von Hasseröder, Löwenbräu, Beck`s, Diebels Alt u.a.

Kostenpunkt für ein 6 Liter Fass liegt je nach Marke und Geschäft so um die 15 € + 5 € Pfand. Gerade weil das Bier aber für 30 Tage inne bleiben kann, ist es für uns eine Alternative zum 5 Ltr. Einwegfass, was sofort geleert werden sollte.

Die Auffangsschale ist spülmaschinenfest und der Schlauch welcher für die Entnahme benötigt wird, wird mit jedem Fass neu mitgeliefert, so dass die Reinigung sehr einfach ist.

Während der Kühlung rauscht das Gerät ein wenig, aber wir empfanden es nicht als störend. Verständlich ist ein einsetzendes Brummen bei der Bierentnahme, da über einen eingebauten Kompressor Luft in das Fass gepumpt wird, und dadurch das luftdicht verschlossene Bier aus dem Fass zu drücken.

Mit einer Kühlzeit von 12 bis 15 Stunden ist der Genuss von Bier nach ca. 8 Stunden möglich. Dann hat es die perfekte Trinktemperatur von 3° C erreicht. Man kann aber das Fass auch im Kühlschrank vorkühlen, dann geht es entsprechend schneller. 


Hier noch die technischen Daten im Überblick:
• Spannung: 200 -240 V
• Durchflussmenge: 2 l/min
• Frequenz: 50/60 Hz
• Max. Leistung: 70 W
• Maximaler Betriebsdruck: 1,5 Bar

benötigtes Zusatzzubehör: 
Bierfass (nicht im Lieferumfang enthalten) 
• Volumen: 6 l
• Abmessungen (Höhe x Durchmesser): 273 x 199 mm
• Leergewicht: 1200 g
• Gewicht mit Inhalt: 7200 g

Die UVP liegt bei 249,00 €. Im Angebot ist sie aber auch schon günstiger zu haben. 

Die Zapfanlage eignet sich auch für eine Mitnahme im Wohnwagen oder auf einem Segelboot. Die Zapfanlage geben wir, wie oben im Fazit beim Tischgrill schon erwähnt, nicht wieder her!  

Kommentare:

  1. Eine Zapfanlage wäre für mich vollkommen überflüssig... aber du hast mich grad total hungrig auf lecker Gegrilltes gemacht! Wird Zeit, dass mein Freund mal wieder den Grill anwirft!

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  2. Haha.... für mich ist die Zapfanlage nicht überflüssig. Habe auch eine und wenn Fleisch auf den Grill kommt, dann darf auch die Zapfanlage ordentlich arbeiten ;)

    Ahh und lasst uns alle glücklich sein, dass der Frühling dieses Jahr etwas früher angefangen hat schon!

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