Donnerstag, 9. Mai 2013

wir basteln Blumen für den Muttertag und haben Spaß am Männertag

Heute sind wir schon ganz zeitig aufgestanden. Nein, natürlich nicht um den Papa die Tasche für seine Männer-Tour zu packen, die gibt es bei uns nicht! Vielmehr gibt es bei uns im Ort heute eine Männertags-/Familientagsveranstaltung und da stecken wir mitten drin. Es gibt Spanferkel und Essen aus der Gulaschkanone, natürlich schmettert auch wieder die Schalmeienkapelle; wer mal hören möchte: 


video


Unser Papa betreut die Gulaschkanone und ich die Kinderbastelstraße. Für die Bastelstraße mussten wir heute morgen schnell noch eine Bastelidee ausprobieren, dafür war gestern keine Zeit mehr, denn für den Kuchenverkauf wollte auch noch ein Kuchen gebacken werden. 

Unsere Bastelidee für die Bastelstraße waren Blumen, denn die können dann gleich zum Muttertag noch der Mama geschenkt werden. Wie ihr sehen könnt, können diese niemals verblühen, denn sie sind aus Pappe, genauer gesagt aus der Umverpackung von Eierpappkartons. 

Dazu einfach die Spitzen ausschneiden, die Kanten abrunden und schon hat man eine schöne Blüte. Diese noch schön angemalt und an einem Draht befestigt, bekommt man schnell einen schönen Strauß zusammengebastelt. Den Draht fädelt man von unten ein, schiebt dann eine Perle drüber und fädelt denn draht wieder nach unten aus, dann den draht ordentlich unterhalb der Blüte verdrehen und abschneiden und schon ist die Blume fertig. Der Einfachkeit halber haben wir den Glitzer weggelassen. Aber wenn man den obersten Rand der Blütenspitzen mit Leim versieht und dann in den Glitzer taucht, sehen die Blüten noch viel toller aus. 



Gebacken habe ich diesen wirklich sehr leckeren Eiscremekuchen. Den muss es bei uns zu jedem Anlass geben! Nur leider ist die Zubereitung ein wenig aufwendig. 



Nur gut, dass es heute nicht zu warm ist, sonst wäre das Kokosfett wahrscheinlich weggelaufen. Ich verrate euch mal das Rezept für den 


Eiscremekuchen:


Basis für den Kuchen ist ein Hefeteig. Ich mache immer gleich einen für 2 Bleche und gefriere die übrige Portion ein, so habe ich beim nächsten mal nur den halben Aufwasch.  

Für den Hefeteig verwendet man: 
600 g Mehl,
125 g Butter,
120 g Zucker, 
250 ml warme Milch, 
1 Ei, 
1 Päckchen Vanillezucker
1,5 Päckchen Trockenhefe 

Das Mehl sieben und mit der Trockenhefe mischen. Nach und nach die weiche Butter, den Zucker, das Ei, den Vanillezucker und die warme Milch unterkneten. Ist der Teig gut durchgeknetet, lässt man diesen an einem warmen Ort gute 2 Stunden ruhen. Den Teig in 2 Teile teilen und einen Teil dünn auf einem gefetteten und bemehlten Kuchenblech ausrollen. Jetzt kommt der Belag an die Reihe. 

Für die Fruchtmasse benötigt man: 
2 Gläser Schattenmorellen, 
2 Päckchen rotes Puddingpulver (Himbeergeschmack), 
8 EL Zucker 

Für die Creme: 
1/4 l Wasser, 
2 EL Zucker, 
1 Päckchen Puddingpulver Vanille, 
125 g Butter, 
1/2 Fl. Rumaroma,
150 g Kokosfett, 
1 Ei

Für den Guss: 
200 g Blockschokolade, 1 TL Öl und 30 g Kokosfett 

Für die Fruchtmasse lässt man die Kischen gut abtropfen. Den Saft aber bitte auffangen, denn daraus bereitet man einen "Pudding" zu. Sollte der Kirschsaft nicht 800 ml Flüssigkeit ergeben, füllt man diesen mit Wasser auf. Für den Pudding bringt man nun 700 ml zum kochen. In die restlichen 100 ml rührt man die 5 EL Zucker ein und den Inhalt der 2 Päckchen von dem roten Puddingpulver. Das rührt man in die kochende Flüssigkeit und lässt alles unter rühren aufkochen. Den Pudding lässt man abkühlen und fügt dann die Kirschen hinzu. Diese Masse streicht man auf den Kuchenteig. Dann gibt man das für 25 Minuten in den Ofen und lässt es bei 180 °C Umlufttemperatur backen. Nach dem Backen den Kuchen gut abkühlen lassen!

Nun bereitet man die Creme zu. Hierzu kocht man mit dem Zucker, dem Wasser und dem Vanillepuddingpulver einen "steifen Pudding". In diesen noch heißen Pudding rührt man die Butter sowie das Rumaroma unter. Die Creme abkühlen lassen. In die abgekühlte creme führt man das Ei unter. Nun wird das Kokosfett mit einem Rührgerät geschlagen und zwar so lang bis es weißcremig aussieht. Das ist ein wenig schwierig, da es auch nicht zu weich sein darf. Unter das geschlagene Kokosfett rührt man dann die Crememasse löffelweise ein. Bitte wirklich löffelweise vorgehen und die Masse weiterhin schlagen. Ist man damit fertig gibt man die Masse auf den Kuchen und lässt alles gut erkalten. 

Die Zutaten für den Guss lässt man im Wasserbad schmelzen und gibt diesen auf den wirklich gut abgekühlten Kuchen, wichtig, da sonst das Kokosfett sofort beim Aufragen des Gusses schmilzt.


So, nun könnt ihr nachbasteln und backen. Ich wünsch euch viel Spaß dabei. Habt einen tollen Feiertag. 

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