Dienstag, 4. November 2014

Maggievent in Münster Teil 2 - der Tag der Qualität im Werk Lüdinghausen

Vorhang auf für den zweiten Rückblick zum Maggiebloggerevent in Münster. Teil 1 beendete ich mit den Eindrücken vom guten Frühstücksbuffet im Hotel Mercure, von wo aus es mit dem Shuttlebus nach Lüdinghausen zum Maggiwerk ging. Wir konnten das zur Nestle-Gruppe gehörende Werk in Lüdinghausen nicht verfehlen, denn es präsentiert sich mit einem riesigen Maggi-Schriftzug.




Doch bevor wir Zutritt zum Werksgelände bekamen, mussten wir uns mit Sicherheitswesten ankleiden, damit wir auf dem Betriebsgelände und den Verkehrswegen auch wirklich gut gesehen werden und nicht noch ein Unfall passiert -damit hätten wir dann nämlich eine wirklich lange unfallfreie Zeit, auf die alle im Werk sehr stolz sind, beendet-, wie wir später erfuhren.

Unfall- und Mitarbeiterschutz wird dort nämlich wirklich GROSS geschrieben. Neben dem Punkt Sicherheit gehören auch die Punkte Umwelt, Gesellschaft und Ernährung zu den Qualitätsmerkmalen innerhalb der Maggi-Qualitätskampagne Q4, auf die man überall im Werk trifft.




Im Werk Lüdinghausen wurde ursprünglich mit der Abfüllung der Maggiwürze in den großen und kleinen Flaschen und dem noch immer wichtigen Standbein der Teigwarenherstellung begonnen. Na, wer hätte gedacht, dass Maggi die Nudeln selbst herstellt? Ich bin ehrlich, ich hätte es selbst nicht vermutet.

Für die Werksbesichtigung gesellte sich dann zur Sicherheitsweste noch ein Schutzkittel und eine Kopfschutzhauben, absolut verständlich, damit alles schön sauber und rein bleibt.

Dass so eine Werksbesichtigung spannend ist, weiß ich schon seit der Sendung mit der Maus. Nun einmal selbst in die laufende Produktion einen Einblick gewährt zu bekommen, das ist etwas ganz besonderes. Zu sehen, wie der Teig maschinell geknetet, geformt und getrocknet wird und wie so eine Lichtschranke tatsächlich alles heraus filtert was nicht zu 100% den Qualitätskriterien entspricht, das war für mich sehr beeindruckend.




Bei unserem Besuch wurden in der Fertigungslinie die Nudeln für die 5 Minuten Terrine produziert. Die Terrine begleitete uns dann auch über den Tag hinweg. So konnten wir in der Fertigungslinie der Teigwaren dann auch die aufgebrühte Nudel für die Terrine verkosten.

Außerdem fand ich die für mich absolut perfekte Nudel, als Feuerwehrauto für die Feuerwehrsuppe.





Probieren durften wir auch in der Degustationsabteilung, wo eine Überprüfung auf eine ständig gleich bleibende hohe Qualität erfolgt. Dort erfuhren wir auch, dass sich in Zukunft bei den Produkten Änderungen ergeben. Verständlichere Zutaten, neue Rezepturen und eine noch höhere Qualität - schließlich erwartet der anspruchsvolle Kunde von heute stets beste Produkte. So werden bis zum Jahr 2015 10% weniger Salz in allen Produkten enthalten sein. In einer Blindverkostung konnten wir dann unseren guten Geschmack unter Beweis stellen.




Weiterhin besuchten wir die Verpackungsabteilung, wo die Fix-Produkte eingetütet und der Inhalt der Terrine in den Becher wandert und mit einem Deckel versehen wird. Den  Anlagen- und Maschinenführern schaute ich total gerne über die Schulter. Sie bedienen teure und einzigartige Maschinen und müssen Fehler oder Produktionsstaus  schnell erkennen können.




In der Mischerei, wo alle Rohstoffe für die Produktionsstraßen verwaltet werden, durften wir uns ebenfalls einen Einblick verschaffen.




Schließlich konnten wir uns beim gemeinsamen Essen in der Kantine direkt vom Geschmack des Verkaufsschlagers, der Spaghetti Bolognese überzeugen.




Ich habe eine wirklich sehr moderne Suppenküche kennengelernt, die erst im September ihr 50jähriges Jubiläum feierte. Mögen noch viele weiteren Jubiläen hinzu kommen! Vielen Dank für die tolle Präsentation und den sehr informativen Einblick.




Zum Abschluss wurden wir noch mit prall gefüllten Goodiebags mit tollen Produkten aus dem Hause Maggi überrascht. 




Enthalten waren: 

4x fix und frisch-Produkte:
- Cannelloni mit Hackfleisch,
- Entenbrust á l´Orange,
- Gebratene Schweinemedaillons,
- Spaghetti Bolognese.

1x gebratene Würzenudeln

2x Soßen im Doppelpack
- Jägersoße,
- Tomatensoße.

2x 5 MinutenTerrine
- Kartoffelbrei mit Röstzwiebeln und Croutons
- Nudeln in Rahmsauce.

Zeitschriften:
- Festzeitschrift,
- Good (hauseigene Zeitschrift).


Ganz herzlichen Dank auch dafür!

Neben dem Einblick im Werk Lüdinghausen, durften Blogger und Bloggerinnen auch im Werk Singen hinter die Kulissen schauen. Schau doch mal bei Lena vorbei und erfahre mehr über die Ravioliproduktion im Werk Singen.

Kommentare:

  1. Toller Bericht! Danke für den Einblick :-)

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  2. So eine Werkbesichtigung ist wirklich spannend. Ich mache das auch total gerne.
    Allerdings mag ich Maggi nicht. Zum einen, weil ich Maggi-Produkte nicht vertrage (sie verwenden ja in allen ihren Produkten Geschmacksverstärker - auch wenn sie gerne was anderes vorne drauf schreiben) und zum anderen finde ich Nestlé einen dermaßen fiesen Konzern, dass ich nach Möglichkeit von denen nix kaufe. ;)

    Liebe Grüße,
    Sarah Maria

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  3. Danke für den interessanten Bericht. So hat man auch mal einen Einblick in die Firma.
    LG Elke

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  4. Liebe Romy,

    das hört sich natürlich super interessant an! Eine Werksbesichtigung ist schon immer klasse, aber dann noch so offen, mit Verköstigung und spannenden Einblicken... irgendwie unbezahlbar!
    Danke, dass Du uns teilhaben lässt :D

    Liebe Grüße, Sabine

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  5. Dein erster Bericht mit den Eindrücken war schon toll, und auch dieses Mal wirklich rundum gelungen :o) Immer hat man ja nicht so eine tolle Möglichkeit, eine Werksbesichtigung zu machen!!!
    Vielleicht klappt es bei mir ja auch mal irgendwann und dann lernen wir uns LIVE kennen :o)

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  6. Hallo Romy, das war ein toller und interessanter Tag in Lüdinghausen, auch wenn es doch zum Schluss anstrengend
    war für meine Füsse. Sie wollten nicht mehr so und mein Gehirn hatte keine Speicher Möglichkeiten mehr. Lg Tina-Maria

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  7. Tolle Bilder und ein ganz tolles Feuerwehrauto :)
    LG

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